Zur Zeit bin ich ein Student (in Meteorologie), und ich lebe in München. Die Klimatologie ist meine Leidenschaft.
Ich bin in der Size Acceptance erst seit Dezember 2003 engagiert. Ich habe immer die runden Mädchen
bevorzugt, aber das ist nicht immer so wie heute gewesen. Als Kind habe ich mich sehr oft in ein dickes
Mädchen verliebt. Aber ich habe auch schlanke Mädchen geliebt. Als ich etwa 13 war, vergiess ich die runden Mädchen
(nicht ganz, aber trotzdem war meine Vorliebe nicht mehr so gross). Ich kannte auch fast nur schlanke Mädchen.
Als ich 15 war, sah ich wieder runde Mädcen ab und zu, und ich war der Meinung, dass sie den faszienierenden
Körper besassen. Nach dem Abitur habe ich in Lyon gelebt. Ich studierte Ingenieurwissenschaften. Ich
wollte zwar Meteorologie studieren, aber ich hatte mich beworben, und war zugelassen worden. Ich war sehr erstaunt, zugelassen worden zu sein.
Ich habe entschlossen, Ingenieurwissenschaften zu studieren: in Frankreich studieren die angehenden
Ingenieure nicht an der Uni, sondern an einer Schule, wo die Ausbildung besser und schwieriger ist.
Ich dachte, das war eine gute Idee, Ingenieurwissenschaften in Lyon zu studieren. Dieses Fach hatte nämlich ein fast
identisches Grundstudium wie das Fach Meteorologie in Deutschland (ich hatte schon vor, Meteorologie in Deutschland zu studieren,
weil das in Frankreich fast unmöglich ist). Es dachte, dass ich eine bessere Ausbildung haben würde.
Und dazu würde ich über ein Stipendium verfügen (in Deutschland wäre das vielleicht nicht der Fall gewesen).
In meiner Klasse gab es ein Mädchen, das unbeschreibbar süss war. Ihr Lächeln war mehr als angenehm...
Sie war rund, und es passte ihr ganz gut. Die allgemeine Form ihres Körpers fand ich unglaublich hübsch.
Ihr Busen war der Busen von einem echten Frau, nicht von einem jugentlichen Mädchen. Sie war sehr sensibel.
Ich glaube, ich habe nie so ein romantisches Mädchen getroffen. Das Jahr habe ich nicht bestanden, ich habe
mich dann an die Uni eingeschrieben, um Physik zu studieren (noch immer in Lyon). Sie hat das Jahr auch nicht geschafft,
sie hat sich in einem "IUT" eingeschrieben, um im Hauptstudium wieder Ingenieurwissenschafetn zu studieren.
Ich wohnte in einem Studentenwohnheim des französischen Studentenwerks (Crous). Nur wenn die Eltern
kleine Einkommen haben, darf man in so einem Studentenwohnheim wohnen. Ich hatte gemerkt, dass unglaubliche Mädchen
im 4. Stockwerk wohnten. Wenn sie mich begrüssten, wenn sie mit mir sprachen... Ich hatte immer das Gefühl,
zu träumen, sie waren so süss... Auch sie hatten den Körper von einer erwachsener Frau. Und ich fand ihre
Kleider sehr originell, und auch sehr schön. Diese Mädchen stammten aus Nordafrika, aber das wusste ich noch
nicht. Ich war bis zum Abitur in einer katholischen Schule gewesen, und ich hatte fast keine Mädchen aus Nordafrika
getroffen. Das Unglaubigste an der Sache ist, dass sie genau das waren, was ich von einem Mädchen erwachtete.
Meine Vorstellung der Mädchen war genau so wie sie. Zum Beispiel hatte ich immer im Kopf das Bild von einem
Mädchen, das manchmal verlegen aussah, und das deswegen mit seiner Freundin sehr lange lachte. Dieses
Bild war schon in meinem Kopf. Und das ist typisch für die Mädchen aus Nordafrika. Die Französinnen tun
das nicht. Vielleicht hatte ich schon Mädchen aus Nordafrika gesehen, wie zum Beispiel in der U-Bahn
(ohne zu wissen, dass sie aus Nordafrika kamen), und sie hatten mich geprägt, sie hatten mich sosehr angezogen, dass
die Erinnerung geblieben war, und wenn ich an ein typisches Mädchen dachte, dachte ich an diese Art von Mädchen
(obwohl ich die Mädchen aus Nordafrika noch nicht kannte). Im Dezember 2001 habe ich eines von diesen Mädchen
kennengelernt, ab Januar war ich häufig mit ihr, und ich habe mich in sie verliebt. Immer mehr hatte ich den Eindruck,
dass die Rundungen dazu beitrugen, dass das Mädchen einen faszinierenden Körper hatte. Etwa im April
ging es nicht mehr so gut, und wir haben uns entfernt. Vieles hat ihr nicht gefallen: zum Beispiel
hatte ich versucht, aus ihr eine Christin zu machen, weil ich als Christ nur eine Christin heiraten durfte.
Das hat sie mir übelgenommen, glaube ich. Und ich habe gemerkt, dass es ein Problem für sie war, rund
zu sein. Sie und ihre Freundinnen fühlten sich minderwertig, zum Beispiel dachten sie, dass sie nicht
begabt genuf waren, um gute Noten an der Uni zu haben. Und die Tatsache, dass sie rund waren, trug zum
Minderwertigsgefühl bei.
Wir hatten viele Gespräche gehabt, und das konnte man ahnen. Aber ich habe ihr nie gesagt, dass die
runden Frauen für mich die Hübschsten waren. Im Dezember 2003 habe ich die Size Acceptance entdeckt:
ich bin sofort mehr als motiviert gewesen. Ich habe sogar Plakate gemacht, auf denen ich geschrieben hatte,
wie sehr die runde Mädchen mir gefielen. Und ich legte diese Plakate in die Strassenbahnen, in die
Telefonzellen, USW... Ende Dezember bin ich nach Lyon gefahren, um meiner Freundin zu helfen, sie
hatte bald Prüfungen. Ich habe ihr geholfen. Bevor ich mich verabschiedete, habe ich die Plakate
in meiner Tasche gesehen. Ich dachte: "Sie muss es wissen!". Aber es war gefährlich. Sie würde viellicht denken:
"Aber... Warum liebt er mich? Das bedeutet, dass er mich dick findet!". Ich habe nur gesagt: "Das sind
Plakate, die ich in die Telefonzellen und in die Strassenbahnen lege.", mehr nicht. Aber dann wollte
sie unbedingt wissen, was diese Plakate waren. Ich wollte sie nicht vorweisen, ich habe gesagt, dass
ich nicht wusste, wie sie reagieren würde (ich hätte es nie sagen sollen). Das hat etwa eine Stunde gedauert,
und dann habe ich ihr die Plakate gezeigt, aber sie hatte soviele Fragen gestellt, dass sie fast erraten
hatte, worum es ging. Und sie hat sehr schlecht reagiert, sie weinte, und dann ich auch. Wir haben uns verabschiedet.
Dann war ich noch mehr motiviert. Mein Hass gegen dickenfeindliche Reklame wurde immer grösser. Ich
konnte es nicht akzeptieren, dass die Mädchen meinten, das sei ein Nachteil, rund zu sein. Zur Zeit
bin ich ein Fundamentalist :-) der Size-Acceptance: zB habe ich die selbe Meinung wie Paul Campos:
das Gewicht hat nichts mit der Gesundheit zu tun. Man sollte sich eher darauf konzentriren, gut zu essen,
gegug Sport zu machen. Aber nicht auf die Gewichtsabnahme. Wenn man gut isst, genug Sport macht, kann
man schlank, rund, und sogar dick sein. Das ist nicht wichtig für die Gesundheit. Die Vielfalt macht
die Menschheit reich. Nach Paul Campos ist das Gewicht kein richtiges Problem. Das Problem ist, nicht genug
Sport zu machen, schlecht essen, eine Diät machen (was sich negativ auf den Organismus auswirken kann).
Dicke sportliche Leute leben zB länger (im Durchschnitt) als schlanke unsportliche Leute. Hinzu kommt,
dass dicke Leute ärmer sind (im Durchschnitt), und häufig Ausländer sind. Wenn dicke Leute weniger lang (im
Durchschnitt) leben, liegt das vielleicht nicht an der Tatsasche, dass sie dick sind.
Was meine Freundin aus Algerien betrifft: sie hat mich verzeiht. Im Sommer 2004 habe ich das Projekt
Sensuelleville gekannt. Ich bin darüber begeistert gewesen, und in meiner Website spreche ich darüber.
Es wäre toll, wenn dieses Projekt Realität werden könnte.

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